Lernen Sie die Grundpfeiler der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT) kennen – ein ressourcenorientierter Ansatz zur Behandlung komplexer Traumafolgestörungen (kPTBS). Dieser Vortrag vermittelt Ihnen einen ersten Überblick über die theoretischen Grundlagen und zentralen Techniken der von Prof. Dr. Luise Reddemann entwickelten mitgefühlsorientierten Methode.
Der Vortrag führt Sie in die psychodynamischen und imaginativen Konzepte der PITT ein. Sie erfahren, wie PITT mit Hilfe der Ego-State-Arbeit auf der inneren Bühne, abgespaltene Erlebenszustände identifiziert und behandelt, um seelische Heilungsprozesse zu fördern. Dabei wird die Bedeutung einer stabilisierenden, wertschätzenden therapeutischen Beziehungsgestaltung und Haltung besonders hervorgehoben.
Überblick über die Entstehung kPTBS & theoretischen Grundlagen der PITT
Einführung in das 3-Phasen-Modell: Stabilisierung, Konfrontation, Integration
Ressourcenaktivierung und Förderung der Selbstregulation durch Anteilearbeit
Grundlagen der Arbeit mit Ego-States und der "inneren Bühne"
Spezifische Imaginationstechniken zur Ressourcenaktivierung, Traumabewältigung und Konfrontation
Die Bedeutung der therapeutischen Beziehung in der PITT
Dieser Vortrag bietet Ihnen einen fundierten Überblick über die PITT-Methode und ihre klinische Anwendung bei komplexen Traumafolgestörungen. Sie gewinnen Einblicke in die integrative Herangehensweise der PITT und erfahren, wie imaginative Techniken zur Stabilisierung und behutsamen Traumakonfrontation stressfrei eingesetzt werden können.
Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) ist ein ressourcenorientierter Ansatz zur Behandlung komplexer Traumafolgestörungen. Entwickelt von Prof. Dr. Luise Reddemann, kombiniert PITT psychodynamische Ansätze mit Imaginationstechniken zur Integration abgespaltener Erlebenszustände und Förderung von Heilungsprozessen.
Der Vortrag kann Ihnen als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Teilnahme am vertiefenden dreiteiligen PITT-Curriculum bieten. Das Basiscurriculum Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie wird 2026 erstmalig an der Deutschen Psychologenakademie angeboten. Die Veranstaltung ist schulenübergreifend und interdisziplinär angelegt; spezifisches psychodynamisches Vorwissen ist nicht erforderlich.
Die Referentin ist eine von Prof. Dr. Luise Reddemann autorisierte PITT-Dozentin mit langjähriger klinischer Erfahrung in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit kPTBS.
Nach Abschluss dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Die Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Berlin beantragt und entsprechen in der Regel der Anzahl der Unterrichtseinheiten. Diese werden von der jeweiligen Landesärztekammer für die Anrechnung von CME-Punkten teilnehmender Ärzte und Ärztinnen anerkannt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Ihrer Landesärztekammer.
Reddemann, L. (2017). Imagination als heilsame Kraft. Ressourcen und Mitgefühl in der Behandlung von Traumafolgen (24.Aufl). Klett-Cotta.
Reddemann, L. (2021). Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie – PITT. Ein Mitgefühls- und Ressourcen-orientierter Ansatz in der Psychotraumatologie (3.Aufl). Klett-Cotta.
Reddemann, L. & Wöller, W. (2017). Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung. Hogrefe.
PsychologInnen; Psychotherapeutische Berufsgruppen; Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen; Psychologische PsychotherapeutInnen; PsychotherapeutInnen in Ausbildung; ÄrztInnen; Ärztliche PsychotherapeutInnen; Klinisches Arbeitsfeld; Psychosoziales Arbeitsfeld; Suchtberatung; Sexualberatung; Erziehungs- und Familienberatungsstellen; Studierende; Andere Berufe mit fachlichem Bezug
Das Seminar findet über die Plattform Zoom statt. Als technische Voraussetzungen benötigen Sie ein Notebook/ PC mit Kamera und Mikrofon (Headset empfohlen) und eine stabile Internetverbindung.
Eine stabile Datenverbindung und für das Seminar erforderliche und funktionierende Hardware (Rechner, Bildschirm, Lautsprecher/Kopfhörer/Headset, Mikrofon, Kamera) sind im Vorfeld der Seminarteilnahme durch die Teilnehmenden sicher zu stellen.